Der Beckenboden

Viele Gründe um den häufig unterschätzen Muskel gezielt zu stärken!

Funktion des Beckenboden

Der Beckenboden stützt deine inneren Organe, er trägt das Gewicht während der Schwangerschaft und muss unter der Geburt nachgeben. Der Beckenboden erlaubt und kontrolliert das Wasserlassen und den Stuhlgang. Unter anderem stabilisiert er auch deine untere Wirbelsäule und stützt deinen Körper beim Stehen und Laufen und er hat beim Sex einen aktivierenden Anteil. ;)


Tabu-Thema Beckenboden

Niesen, lachen, springen, rennen, husten können schnell unangenehm werden.
Nicht selten führt eine schwache oder auch verspannte Beckenbodenmuskulatur zu Problemen und wer unter Inkontinenz leidet, verliert in diesen Situationen ungewollt Urin oder sogar Stuhl. Starker Druck auf den Beckenboden kann auch das Hämorrhoidalleiden fördern.

Beide Geschlechter leiden oft an Unterleibsschmerzen. Männer hingegen haben nach einer Prostataoperation oder bei einem schwachen Beckenboden häufig mit Erektionsstörungen zu kämpfen. Frauen haben hingegen Orgasmus Probleme, ein vermindertes Lustempfinden oder sogar Schmerzen beim Sex. 

Ein starker Beckenboden

Ein trainierter Beckenboden sichert die Kontinenz, stützt deine inneren Organe und hilft dir durch deine Schwangerschaft. Außerdem fördert ein gestärkter Beckenboden dein sexuelles Empfinden und hat eine positive Wirkung auf die Prostata.
Durch einen starken Beckenboden hast du weniger Rückenbeschwerden, eine entspanntere Körperhaltung und mehr Energie in deiner Mitte.

Gründe für einen schwachen Beckenboden

Gründe gibt es viele! "Druck von oben" zum Beispiel beim Husten oder Niesen, schweres Tragen (dazu zählt auch eine Schwangerschaft oder Übergewicht), eine Operation im Bauchraum, eine hormonelle Umstellung, anhaltende Verstopfung oder Atemwegserkrankungen.